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Technik & Sicherheit: Wohnmobile werden digitaler und strenger reguliert

07.03.2026

Technik & Sicherheit werden 2026 zum größten Modernisierungsschub, den Wohnmobile je erlebt haben.
Die neuen Vorgaben greifen tief in die Fahrzeugtechnik ein und verändern, wie Reisemobile gebaut, zugelassen und betrieben werden. Sie machen Wohnmobile digitaler, vernetzter und sicherheitsorientierter als je zuvor. Die Reformen sind Teil der europäischen General Safety Regulation II (GSR II), die ab Juli 2026 für alle neu zugelassenen Reisemobile verbindlich wird.

Pflicht-Assistenzsysteme: Wohnmobile holen technisch zu Pkw auf

Die größte Veränderung ist die verpflichtende Einführung zahlreicher Assistenzsysteme, die bisher nur für Pkw galten. Der Aufschub für Reisemobile endet 2026 endgültig.

Zu den Systemen gehören unter anderem:

  • Notbremsassistent — erkennt Hindernisse und bremst automatisch.
  • Spurhalteassistent — korrigiert unbeabsichtigtes Abweichen.
  • Rückfahr- und Rangierassistenten — besonders wichtig bei großen Aufbauten.
  • Müdigkeitswarner — analysiert Fahrverhalten und warnt bei Erschöpfung.
  • Intelligenter Geschwindigkeitsassistent (ISA) — liest Verkehrszeichen und warnt bei Überschreitung.
  • Notfall-Spurhaltefunktion — greift aktiv ein, wenn Gefahr besteht.

Diese Systeme sollen Unfälle reduzieren und die Sicherheit schwerer Fahrzeuge deutlich erhöhen. Hersteller müssen sie ab Werk integrieren; Nachrüstungen sind nur eingeschränkt möglich.